WIG 64 – Wikipedia

Seit Anfang 2016 sind die strategischen Partner Mag. Von Anfang an war es die erklärte Absicht des Projektbetreibers, die bestehenden Freizeit- und Badelandschaft, verbunden mit der umgebenden Schotterabbaulandschaft als Standort eines geplanten Gewerbeparks aufzuwerten. Der Klub musste mehrmals seinen Standort innerhalb des Trainingsgeländes verändern, bis er 1993 seinen jetzigen Trainingsplatz fand. Der Bogen spannt sich von Musterhausaustellungen samt Mustergärten über Blumenschauen, Themen- und Regionaltage, internationale Floristen-Wettbewerbe bis zu Konzerten, Lesungen und Kinderprogrammen (Erlebnis-Abenteuer-Spielplätze, Tarzanwald, Streichelzoo oder Wasserspiele) – ein Erlebnis für die ganze Familie. Die Minigolfanlage im Donaupark wurde im Zuge der WIG-Ausstellung 1964 errichtet und ist seitdem ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Das größte touristische Event Österreichs im Millenniumsjahr ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Versöhnlich stimmt Ing. Gertraud Monsberger, Landschaftsarchitektin der IGS: „Die Gartenschau ist Landschaftsarchitektur der Gegenwart und wird Vorreiter sowie Initialzünder für Österreichs Landschaftsgestalter sein“ (IGS-Folder). Der BC Union Wien kann daher mit großem Stolz behaupten der älteste noch existierende Bogensportklub Österreichs zu sein. Die Geschichte des Clubs begann 1961. Bis dahin trieben sich einige Verwegene, in ihrer Freizeit, in den Wäldern der Lobau herum, um ihrem Hobby (damals hieß das noch Freizeitbeschäftigung), dem Bogenschießen, zu frönen, bis Walter Rekirsch im Jahre 1961 beschloss den “1.Wiener Bogenschützenklub”, den Vorläufer des “BC Union Wien” zu gründen.

In der ersten bis vierten Etage des Haupthauses entsteht ein zweiter Bereich für betreutes Wohnen. Nach einer fast endlosen Wanderschaft über eine Wiese im Sportplatz Wasserpark (21. Wiener Gemeindebezirk), der Grünschüssel im Donaupark (WIG 64) und einer aufgelassenen Schottergrube (22. Wiener Gemeindebezirk) landete der Verein im Areal der Trainingsplätze des Ernst Happel Stadions (Praterstadion). Parallel zur Schüttung der neuen Deponie erfolgte die Sicherung der bestehenden Altablagerung mittels Umschließung nach dem Wiener Kammersystem durch zwei parallel verlaufende Dichtwände im Abstand von 5 m. Dieses Unternehmen wurde noch nicht vom Inhaber oder einem Unternehmensvertreter übernommen. Zwischen 150m und 170m befinden sich eine Aussichtsterrasse sowie zwei Drehrestaurants, die bei gutem Wetter einen Ausblick in bis zu 80km Entfernung erlauben. Erst zwei Jahre danach, es gab jetzt schon einige wenige Klubs, wurde am 21.9.1963 in Wien IX die konstituierende Sitzung des ÖBSV (Österreichischen Bogen Sport Verband) abgehalten. Eine Geschichte von Ordnung und Unordnung (Eine Sendung zum gleichnamigen Buch von Anton Tantner) Radiokolleg, Oktober 2007 (gemeinsam mit Sonja Bettel): 40 Jahre Ö1 Zeitreise Bildung.

Die Deponie war damals schon lang Geschichte. Gärten und Parks sollen nicht nur von ihrer Geschichte erzählen, sondern auch neue Geschichten erzählen. Obwohl vieles der ursprünglichen Einrichtung des Parks aus der WIG-Zeit bereits verschwunden ist, zeugen auch heute noch manche Details von seiner glanzvollen Vergangenheit. Runtastic holte auch bezüglich der Ausstattung des Parks Feedback ein. Der Österreichische Naturschutzbund hat die WUA eingeladen, das erfolgreiche Projekt 2014 in der Zeitschrift „Natur&Land“ vorzustellen und 2015 der Jahrestagung des Naturschutzbundes in Salzburg als Best Practice Beispiel zu präsentieren. Man kann Efeu gut an Mauern und Zäune setzen, zum Beispiel als Ersatz für Thujenhecken, mit denen kaum ein Tier etwas anfangen kann. Eine überdimensionale Gießkanne oder die vielen blühenden Autos in den Landeshauptstädten sind als Beispiel gelungenen Marketings vielen in Erinnerung. Es ist verabsäumt worden, der Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur in Österreich ihren gebührenden Stellenwert einzuräumen, sie von ihrem Image als „Bewahrer und Behübscher“ zu befreien und ein neues österreichisches Selbstbewußtsein zu fördern. Die Existenz und Rolle der Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur in Österreich bleibt hingegen gänzlich unerwähnt und unbedankt. Die IGS hat es verstanden, die für Gartenschauen typische Blumenschau-Programmatik erfolgreich zu verändern und macht primär nicht den privaten Garten, sondern den öffentlichen Park und zeitgenössische Landschaftsarchitektur zum Thema.

Unter dem Thema „Kunst in Beziehung zur Natur“ fand 1999 der internationale Kunstwettbewerb Cult 2000 statt. Vollkommen zu Unrecht kämpft die IGS zur Zeit (Mai 2000) mit bösen Gerüchten und negativen Leserbriefen in der kleinen Zeitung: Die Ausstellung sei ein Flop, die Anlagen seien ungepflegt, die Blumen verblüht. Konstruktionen des Eigenen und des Fremden auf der Internationalen Ausstellung für Musik- und Theaterwesen in Wien 1892 (Workshop Identität(en) und Moderne in Zentraleuropa des Spezialforschungsbereichs Moderne Wien und Zentraleuropa um 1900 an der Universität Sarajevo, Mai 2003). Musik im Kulturkrieg. Einschreibungen eines Stadtimages in den öffentlichen Raum Wiens (Institutskolloquium Erinnerungskulturen, Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien, 30. Mai 2006). Integration des Partikularen. Musikstadt Wien. Zur Konstruktion und Karriere eines Stadtimages (Arbeitsgruppe Musik und Gesellschaft, Centre Marc Bloch, Berlin, 12. Mai 2011). Die Kartierung des Blicks. Seerestaurant (seit 2012 Korea Kulturhaus Wien) und die von den Betreibern der Liliputbahn im Prater errichtete Donauparkbahn. Besetzt! Kampf um Freiräume seit den 70ern (Ausstellungskatalog Wien Museum), Wien 2012 (gemeinsam mit Werner Michael Schwarz).

Das Wien Museum zeigt dazu von Donnerstag bis 31. August zeitgenössische Fotografien, Plakate, Skizzen, Modelle, Filme und von Wienerinnen und Wienern beigesteuerte persönliche Erinnerungen an die damalige Veranstaltung. Als eine sehr junge Planungsdisziplin hat sie trotz des breiten Konsenses um die Bedeutung von Grün- und Freiflächen bis heute weder eine rechtliche Verankerung noch verbindliche Instrumentarien für die Umsetzung und Konkretisierung ihrer Ziele und Grundsätze. Besondere Bedeutung wird der Kunst zugedacht. Die IGS will primär landschaftsarchitektonische Trends setzen und keine Blumenschau sein, darum scheut sie auch vor publikumswirksamen Events aller Art nicht zurück. Die IGS ist keine bunte Blumenschau, sondern zeigt landschaftsarchitektonische Trends des 21. Jahrhunderts. Sie sind unbegrenzt gültig und in allen Geschäften des Donauparks einlösbar. Schade, daß in allen Lobreden und Dankeshymnen zur IGS neben der enormen wirtschaftlichen Wertschöpfung und Werbung ausschließlich die Chancen für die gärtnerische Branche hervorgehoben wird. Neben klassischer Werbung in Reichweitenmedien und Hörfunk wurden attraktive Sponsoringpakete geschnürt und eine Reihe von namhaften, branchenexklusiven Hauptsponsoren gewonnen.

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